Sie haben eine Abtreibung vornehmen lassen und fühlen sich seitdem traurig und schuldig? Sie sind nicht allein mit Ihren Gefühlen. Einige Frauen, die sich zu einer Abtreibung entscheiden, machen es nicht, weil sie das Kind nicht wollen, sondern oft weil sie sich mit der neuen Situation überfordert, alleine gelassen oder vom Partner „gezwungen“ fühlen oder weil das Kind nicht gesund wäre. Das bedeutet, dass diese Frauen beim Abbruch innerlich sehr gespalten sind. Besonders in solchen Fällen kann es danach zu einer Krise und einer Trauerzeit kommen. Die Krise kann folgende Symptome mit sich bringen: Albträume, Schuldgefühle, unendlich erscheinende Trauer, Selbstvorwürfe, Aggressionen, Schlafprobleme, Selbstmordgedanken, Unterleibschmerzen oder keine Babys oder schwangere Frauen sehen, hören oder ansprechen können…
Manche Frauen erlauben sich nicht, traurig zu sein, weil sie den Abbruch selber entschieden haben. Hier wäre es sehr kontraproduktiv, die Trauer zu unterdrücken. Selbst wenn Sie denken, einen Fehler gemacht zu haben: als Mensch ist das Ihr Geburtsrecht, alle Ihre Gefühle empfinden zu dürfen, egal was vorher passiert ist. Nichts/Niemand darf Ihnen dieses Geburtsrecht absprechen. Gerade Ihre Gefühle werden Ihnen den Weg weisen, um den Schwangerschaftsabbruch bearbeiten zu können.
Viele finden keine Person, der sie sich anvertrauen könnten und fühlen sich mit ihren schmerzlichen Gefühlen sehr einsam und überfordert. Und das “Vergessen wollen” funktioniert selten, leider.
Gerade wenn Sie später ein Kind bekommen möchten, ist es umso wichtiger, dieses, das Sie jetzt nicht empfangen konnten, mit Ihrem Herzen und in Frieden zu verabschieden.
Ich begleite Sie einfühlsam durch die Phasen der Trauer, in dem ich Sie mit der Methode Wingwave bzw. EMDR kombiniert mit „Dialog mit inneren Bildern“ unterstütze. Wir führen mit diesen Methoden ein bewegendes Abschiedsritual durch.
Ziel der Auseinandersetzung mit dem Abbruch könnte folgendes sein: Die Liebe zu spüren, die Sie mit Ihrem Kind immer verbinden wird und Frieden mit der Welt, mit Ihrem Kind und mit sich selbst im Herzen zu spüren.
Diese Methode ist anwendbar, egal ob Sie gerade den Abbruch erlebt haben oder vor vielen Jahren.
Ziel einer Verarbeitung der Trauer ist: eine positive und aufbauende Beziehung zu der kleinen Seele bzw. Kind aufzubauen und ihr/ihm innerlich einen Platz in Ihrem Herzen und in Ihrer Familie zu geben. Ist da Ziel erreicht, hat das Kind, welches eventuell später kommt, die Chance, kein Kind für eine “Wiedergutmachung“ zu sein.
Sollten Sie Fragen dazu haben, bitte rufen Sie mich an unter Tel.: (030) 45 49 45 44. Gern biete ich Ihnen ein 30-minütiges kostenloses telefonisches Vorgespräch an.
Interessante Links: www.donumvitae.org, Verein zur Beratung nach einer pränatalen Diagnostik