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Trauer nach dem Tod: Trauerbegleitung, Trauerbewältigung und Trauertherapie

Trauern heißt Gefühle zulassen: Nicht die Trauer ist schlimm sondern der Widerstand dagegen!

Je nachdem wie plötzlich der Verlust auftritt, kann es einen Einfluss auf die Intensität der Trauer und vielleicht auf die Länge der Bewältigung der Trauer haben. Es ist ein Unterschied, ob wir jemanden während einer schweren Krankheit begleiten und dabei Zeit haben, vor seinem Ableben einige Themen mit ihm abzuklären oder ob wir ein geliebtes Wesen durch plötzlichen Tod – wie durch Suizid oder einen Unfall – verlieren und uns somit nicht verabschieden konnten. (Foto: Uwe Steinbrich)

Trotzdem werden wir in beiden Fällen die 4 Phasen des Trauerns durchlaufen, nur unterschiedlich schnell. Gerade bei Personen, die einen großen Platz in unserem Leben hatten, kann es einige Zeit dauern, den „schwarzen Löchern“, die daraus entstanden sind, einen neuen Inhalt und eine individuelle Farbe zu geben. Doch auch da ist die Phase 2 oft die schmerzlichste. Vielleicht bleiben wir in der Erstarrung stecken und kommen nicht weiter, oder wir trauen uns nicht zu, dem großen Schmerz  zu begegnen.

Sollten Sie in dieser Phase stecken, gibt es die Möglichkeit, Unterstützung in Gruppen- oder Einzelsitzungen bei einem Trauerbegleiter zu bekommen.

Abschied nehmen und loslassen können wir jederzeit lernen und nachholen

Ich sehe oft in meiner Praxis, dass die Zeit allein die Wunden nicht heilt. Verdrängen oder nicht daran denken, löst den Schmerz oft nicht auf, sondern kann dazu beitragen, dass er sich festsetzt. Manchmal kommen Klienten zu mir, die eine wichtige Person vor über 15 Jahren verloren haben und trotzdem sofort anfangen zu weinen, wenn Sie mit mir darüber reden…

Bei Verlusten von Verwandten oder Eltern arbeite ich hauptsächlich mit wingwave® bzw. EMDR  in Verbindung mit dem Dialog mit inneren Bildern  oder mit IADC (induced after Death Communication). Die emotionale Verarbeitung wird auf die Trauer fokussiert sowie auf Erinnerungen, die mit dem Tod zusammenhängen.

Die Methoden erlauben manchmal sehr lebhafte  “Wiederbegegnungen” in der Innenwelt (könnte man als eine Art “Nach-Tod-Kommunikation” benennen) mit den verstorbenen Menschen, kann in befreiender Weise zu innerem Frieden und Kraft verhelfen und soll die Möglichkeit eröffnen, mit dem neuen Leben ohne diese Person besser umzugehen. Alles Unausgesprochene und “Unversöhnte” kann von beiden Seiten gesagt und vergeben werden .

Das setzt Ihre Bereitschaft voraus, sich Ihrer aller Gefühle mit mir zusammen liebevoll anzunehmen und zuzulassen. Ziel ist es, dass Sie durch meine Unterstützung nicht nur die belastenden Emotionen bearbeiten, sondern auch eine positive aufbauende „innere Beziehung“ zum Verstorbenen entwickeln, die Ihnen für Ihre Neuorientierung Kraft gibt.

Manchmal sagen mir Leute, daß Sie Angst haben, sich auf Ihre Gefühle einzulassen. Solchen Leuten schlagen ich vor, zuerst eine stärkende Arbeit mit wingwave® durchzuführen. So soll der Klient mit seinen Kräften/Ressourcen mehr in Verbindung gebracht werden, so dass er  sich  imstande fühlen kann, sich auf den Trauerprozess einzulassen.

Zum Thema: “warum es wichtig ist, die Trauer zuzulassen” lade ich Sie ein, diese Video sich anzuschauen: “Das Märchen der traurigen Traurigkeit”

Die oben erwähnten Methoden wende ich an:

  • bei religiösen oder nicht religiösen Menschen.
  • bei Menschen, die kürzlich oder vor Jahren einen Todesfall erlebt haben.
  • Bei Klienten, die einen “normalen” oder einen plötzlichen Todesfall erlebt hat.

Wenn Sie Fragen dazu haben, rufen Sie mich bitte unter Tel.: (030) 45 49 45 44 an. Gern biete ich Ihnen ein 30-minütiges kostenloses telefonisches Vorgespräch an.